Kapitel 1: Staub und Sterne
Felix sah mich an, und sein Blick wurde weicher. Er wusste, dass ich es ernst meinte. In diesem Moment, zwischen dem Duft von trockenem Gras und dem fernen Summen der Stadt, schlossen wir einen wortlosen Pakt. Wir waren die kleinen Jungen aus einer Welt, die den Anschluss verloren hatte, aber wir blickten nach oben.
Wir verbrachten unsere Nachmittage damit, aus Schrottteilen und alten Platinen in der Werkstatt unseres Vaters Modelle zu bauen. Wir nutzten alte Konservendosen und Kabelreste, um unsere eigenen Hubs und Raumschiffe zu konstruieren. Mein Vater sah uns meistens nur schweigend an, ein wehmütiges Lächeln auf den Lippen. Er war ein guter Mann, ein Handwerker, aber in seinen Augen lag eine tiefe Traurigkeit über die Dinge, die er nie erreicht hatte, weil die Welt um ihn herum zu langsam geworden war.
„Ihr habt große Träume“, sagte er oft. „Aber denkt daran: Träume brauchen Treibstoff. Und Treibstoff kostet Geld.“
Damals verstand ich nicht, was er mit Geld meinte. Ich dachte, dass der Wille allein ausreichte, um die Schwerkraft der Erde zu überwinden. Ich dachte, dass es genügte, die RT300 in meinen Träumen so oft zu fliegen, bis die Realität einfach nachgab.