Kapitel 13: Die Wuffi & Der Goldrausch
Die Tage nach der Rallye waren ein Rausch aus Gesprächen, technischen Diskussionen und dem Gefühl, dass die Welt plötzlich wieder in ihren Fugen saß. Doch für Felix und mich gab es eine Sache, die uns mehr beschäftigte als der Ruhm: unsere Schiffe.
Wir verbrachten Stunden in Davids Werkstatt, umgeben von dem Geruch von Schmieröl, heißem Metall und dem ständigen Summen von Diagnosecomputern. David war in seinem Element; er sprang zwischen der RT300 und der RM3500 hin und her, als wäre er ein hyperaktiver Dirigent in einem Orchester aus Stahl.
„Das ist absolut wahnsinnig“, faselte David, während er eine holografische Projektion der beiden Antriebe in die Luft warf. „Ihr wollt den Wendigkeits-Kern einer RT300 in die Energiekammer einer RM3500 integrieren? Das ist, als würde man versuchen, den Motor eines Kolibris in einen Blauwal zu setzen!“
„Genau das ist der Punkt, David“, antwortete Felix, während er eine massive Zange benutzte, um eine Leitung an der RM3500 zu fixieren. „Die RM hat die Power, aber sie ist träge. Die RT ist ein chirurgisches Instrument, aber sie bricht unter maximaler Last zusammen. Wenn wir den RT-Kern als Steuereinheit für die RM-Energie nutzen, erschaffen wir etwas, das es in der Galaxis noch nie gab.“