Kapitel 3: Die Flucht und die Rückkehr - 14 / 17 Seiten

Kapitel 3: Die Flucht und die Rückkehr

Doch als sie das Ende des Kanals erreichten und ins Freie traten, trafen sie auf ein Hindernis, das kein Kanal verbergen konnte. Mitten im Weg stand der Baron von Rabenstein, umgeben von einer halben Armee seiner besten Ritter. Der Baron sah nicht mehr arrogant aus; er sah wütend aus. Sein Gesicht war nun fast schwarz vor Zorn, und er hielt sein Schwert in der Hand, das im fahlen Licht des Nachmittags bedrohlich glänzte.

„Ihr glaubt wohl, ihr könnt mich einfach betrügen?“, brüllte der Baron. „Ihr habt mir meinen Gefangenen gestohlen, und jetzt werdet ihr alle bezahlen! Ritter! Greift an!“

Die Ritter stürmten vorwärts, ihre Rüstungen klirrten, und die Erde bebte unter ihren schweren Stiefeln. Leo und Alaric wichen zurück, doch die Gumbibären traten vor. Sie wussten, dass sie keine Schwerter hatten, aber sie hatten etwas viel Besseres: Überraschung und Physik.

„Jetzt!“, rief der Anführer der Bande.

Die Bären bildeten einen Kreis und hielten sich an den Händen. In einem koordinierten Manöver ließen sie sich extrem weit dehnen, bis sie wie ein riesiges, buntes Gummiband zwischen zwei großen Felsbrocken gespannt waren. Als die erste Reihe der Ritter auf sie zustürmte, ließen die Bären plötzlich los.