Kapitel 7: Zwei Schiffe, ein Himmel
Ich hielt inne. „Was hast du verkauft?“
„Mein Schiff. Ein Händler aus dem Sektor 4 hat mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Es ist genug Geld, um meine Familie für ein Jahr abzusichern und meine Schulden zu begleichen.“
Ein plötzlicher Schmerz schoss durch meine Brust, fast so, als hätte jemand die Luft aus meinen Lungen gepresst. Es war nicht nur der Verlust eines Schiffes; es war das Ende unserer gemeinsamen Flüge. Die Vorstellung, in den Orbit aufzusteigen und keine Perle neben mir zu sehen, die mich herausforderte, war unerträglich.
„Warum hast du es nicht gesagt? Ich hätte dir geholfen“, stammelte ich.
Fine sah mich an, und in ihren Augen schimmerten Tränen, die sie jedoch nicht fließen ließ. „Weil ich nicht will, dass du mich aus Mitleid an deiner Seite behältst, Charlie. Ich liebe das Fliegen, und ich liebe es, mit dir zu fliegen. Aber ich kann mir diesen Luxus gerade nicht leisten. Die Sterne sind kein Ort für Menschen, die Angst haben müssen, morgen kein Brot auf dem Tisch zu haben.“