Kapitel 3: Der Abschied am Mond-Hafen - 15 / 72 Seiten

Kapitel 3: Der Abschied am Mond-Hafen

Dann drehte er sich um und ging durch das Gate. Er sah sich nicht noch einmal um. Er wusste, dass er es nicht tun dürfte, sonst würde er vielleicht nie den Mut finden, die Schleuse zu schließen.

Ich stand dort, in der sterilen, hell erleuchteten Halle des Hubs, und starrte ihm hinterher, bis er in der Menge aus Uniformen und Reisenden verschwand. Ich spürte die Kälte des Mondes durch die Glasscheiben, aber in meiner Hand brannte der kleine Schraubenschlüssel.

Die Rückreise in der Puddle-Jumper war die einsamste Stunde meines Lebens. Ich sah aus dem Fenster auf die Erde, diesen kleinen, blassen blauen Punkt, und zum ersten Mal fühlte ich mich nicht mehr wie ein Teil dieses Planeten. Ich fühlte mich wie ein Exilant.

Felix war weg. Die Familie war gespalten. Und ich war allein mit meinen Träumen und einem Stück Metall in der Hand. In dieser Nacht, als ich wieder in meinem staubigen Zimmer lag, nahm ich mir vor, dass ich nicht nur ein Pilot werden würde. Ich würde der Beste werden. Nicht mehr nur für mich selbst, sondern um den Platz an meiner Seite wieder zu füllen, den Felix hinterlassen hatte.