Kapitel 4: Das Erbe der Stagnation
Das Ergebnis war eine Welt der zwei Geschwindigkeiten. Es gab die Menschen in den glitzernden Zentren der neuen Weltmächte, die in Luxus lebten und die Galaxis wie einen Spielplatz betrachteten, und es gab uns – die Bewohner der Peripherie. Wir waren die Leute, die die alten Maschinen reparierten, während die Welt an uns vorbeizog.
Zuhause war die Situation kritisch. Felix hatte Geld geschickt, ja, und das hatte uns gerettet, aber es war ein Pflaster auf einer tiefen Wunde. Meine Eltern waren gealtert, fast so, als würde die Stagnation der Welt direkt in ihre Knochen ziehen. Mein Vater arbeitete immer noch in der Werkstatt, aber die Kunden wurden weniger. Die Leute kauften jetzt vorgefertigte Module aus China, die billiger waren und länger hielten als alles, was man lokal reparieren konnte.
Eines Abends saßen wir am Küchentisch. Das Licht der alten Lampe flackerte, und die Stille zwischen uns war so schwer wie Blei.
„Du bist jetzt achtzehn, Charlie“, sagte mein Vater leise. Er sah mich an, und ich sah die tiefe Erschöpfung in seinen Augen. Er wollte für mich kämpfen, er wollte mir eine Welt bieten, in der ich wachsen konnte, aber er hatte keine Waffen mehr, um diesen Kampf zu gewinnen.